Beschaffung von Strom und Gas

Titeldaten Zusätzliche Informationen
  • Greb, Klaus; Schäffer, Rebecca
  • VergabeFokus
  • Heft 2/2017, S. 2-8
    Aufsatz
Abstract
In seinem Aufsatz setzt sich der Verfasser mit den Schwierigkeiten der Verpflegungsbeschaffung auseinander. Benötige der Auftraggeber warme Speisen, so stünden ihm grundsätzlich zwei Zubereitungsarten zur Verfügung. Er könne das Essen vor Ort kochen oder die in einer Zentralküche hergestellten Speisen an den Verpflegungsort liefern lassen. Die Entscheidung darüber müsse der Auftraggeber entweder im Vorfeld treffen oder aber vorab festlegen und bekannt machen, nach welchen Kriterien er diese Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt treffen werde. Will der Auftraggeber die Methoden vergleichen und dabei die Speisequalität beurteilen, sehe er sich einer schwierigen Aufgabe gegenüber. Eine Möglichkeit stelle ein Testessen dar, welches aber aufgrund der oft unterschiedlichen subjektiven Maßstäbe der Testesser sowie der Manipulationsgefahr sowohl auf Seite der Bieter als auch auf Seite der Tester mit Vorsicht zu genießen sei. Leichter zu handhaben sei hingegen die Beurteilung des Essens nach objektiven Kriterien, beispielsweise anhand der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Zwar garantiere auch dies keine zufriedenen Esser, allerdings erhält man so zumindest ein vollständig transparentes Wertungsergebnis. Der Verfasser kommt letzten Endes zu dem Ergebnis, dass sowohl die subjektive als auch die objektive Bewertung von Speisen keine Zufriedenheit garantieren könnten, allerdings seien Kinder und ihre Eltern oft auch nur schwierig zufrieden zu stellen.
Sven Tönnemann, Rechtsanwalt, Hamburg