CPV-Code „reloaded

Titeldaten Zusätzliche Informationen
  • Akulich, Antanina
  • Vergabe Navigator
  • Heft 3/2017, S. 9-11
    Aufsatz
Abstract
Die Verfasserin berichtet über eine Studie die von der Firma Cosinex durchgeführt wurde. Einleitend erläutert sie die Problemstellung, dass durch eine falsche oder unzureichende Verwendung von CPV-Codes Marktteilnehmer entweder nicht, oder zu spät von Ausschreibung erfahren, was sich u.a. im Angebotspreis niederschlagen kann. Dann geht sie exemplarisch auf die CPV-Struktur ein und zeigt dabei auf, dass die CPV-Codes häufig nur im Kontext ihrer systematischen Stellung richtig eingeordnet werden können. Die dem Beitrag zugrundeliegende Studie befasste sich u.a. mit der Präzision der CPV-Beschreibung von öffentlichen Aufträgen. Deutschland und Österreich schnitten hier besser als z.B. Großbritannien oder Frankreich ab. Anschließend berichtet sie über die Untersuchungsergebnisse hinsichtlich der Frage inwieweit die verfügbaren CPV-Codes überhaupt von öffentlichen Auftraggebern benutzt werden. Sie stellt dar, dass fast die Hälfte der CPV-Codes in Deutschland nicht angewendet werden, räumt jedoch auch ein, dass Teile der CPV-Codes für öffentliche Aufträge im Oberschwellenbereich nicht in Frage kommen. Der Beitrag schließt mit Praxistipps zur präziseren Beschreibung des Auftragsgegenstandes durch CPV-Codes.
Robert Thiele, MBA, forum vergabe e.V., Berlin