Das neue Vergaberecht

Schwerpunkte und erste Erfahrungen

Titeldaten Zusätzliche Informationen
  • Portz, Norbert
  • Vergabe Navigator
  • Heft Sonderheft/2017, S. 3-10
    Aufsatz
Abstract
Mit seinem Beitrag befasst sich der Autor mit vielen unterschiedlichen Aspekten der Vergaberechtsreform und kommentiert diese auf Basis der ersten Erfahrungen aus Sicht der öffentlichen Auftraggeber. Der Beitrag beginnt mit einer Beschreibung der Struktur des neuen Vergaberechts ober- und unterhalb der maßgeblichen EU-Schwellenwerte. Dabei vertritt der Autor die Ansicht, dass die VOB/A (1. Abschnitt) und die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) langfristig in ein einheitliches Regelwerk überführt werden sollten. Daraufhin widmet er sich den erstmaligen Regelungen zur öffentlich-öffentlichen Zusammenarbeit und zu Auftragsänderungen während der Vertragslaufzeit. Im weiteren Verlauf des Beitrags werden insbesondere die Themen E-Vergabe, Schwellenwerte bei Planungsleistungen, Wahl der Verfahrensart, Ausschlussgründe sowie Einheitliche Europäische Eigenerklärung betrachtet. Als Fazit fasst der Autor zusammen, dass die Struktur des Vergaberechts weiterhin komplex ist und keine Vereinfachung darstellt. Gleichwohl ergäbe sich durch die Reform ein Mehr an Spielraum bei der Verfahrensgestaltung.
Felix Zimmermann, Bitkom e.V., Berlin