Public-Private Partnership for the Climate:

From a Plastic Pollution Perspective

Titeldaten Zusätzliche Informationen
  • Denta, Sarah
  • EPPPL - European Public Private Partnership Law
  • Heft 4/2021, S. 318-328
    Aufsatz
Abstract
Im März 2020 hat die EU angekündigt, bis 2050 klimaneutral sein zu wollen. Die Verfasserin meint, dass dieses Ziel durch Regulierungen allein nicht erreichbar sein werde. Als ein weiteres Werkzeug für die Zielerreichung untersucht sie das Instrument der öffentlich-privaten Partnerschaften. Dabei erweitert sie den Blickwinkel und reduziert den Begriff auf das Wesentliche. Sie differenziert zwischen drei verschiedenen Arten von öffentlich-privaten Partnerschaften. Die „Public-Private Partnership for Money“, die „People first Public-Private Partnership“ und die „Public-Private Partnership for the Climate“. Sie zeigt auf, dass öffentlich-private Partnerschaften nicht zwingend nur die Zielstellung haben müssen, mit der Zusammenarbeit Geld zu verdienen. Ziel der Partnerschaft könne vielmehr auch sein, Lösungen und Innovationen zu finden und Initiativen, Partnerschaften und Plattformen zum Austausch von Wissen und Ideen zu gründen. Anhand des Praxisbeispiels der thailändischen „Public-Private-Partnership for Plastic and Waste Management“ stellt sie die Funktionsweise und Interessenlagen solcher öffentlich-privaten Partnerschaften dar. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass für die EU das Instrument der „Public-Private Partnership for the Climate“ geeignet und auch erforderlich sei, um die Zielsetzung der Klimaneutralität erreichen zu können.
Robert Thiele, MBA, TK / BMI, Berlin