Wenn es gerasterter Barock sein soll ...

Über den problematischen Umgang mit Gestaltungsmustern

Titeldaten Zusätzliche Informationen
  • Noch, Rainer
  • Vergabe Navigator
  • Heft 5/2017, S. 26-28
    Aufsatz
Abstract
Ausgehend von einer Entscheidung der Vergabekammer Nordbayern (Beschluss vom 17.3.2017 - 21.VK-3194-01/17) behandelt der Verfasser das Problem, dass bei der Wertung von Gestaltungs- oder Geschmacksmustern die Objektivierbarkeit von Vergabeentscheidungen an ihre Grenze gerät. Im konkreten Fall sollte eine Malerei „im Duktus der ursprünglich barocken Malerei“ ausgeführt werden. Der Auftraggeber könne dem Problem der subjektiven geprägten Einschätzung jedoch begegnen, indem er die Grundlagen der Wertungsentscheidung umfassend dokumentiert. Es genüge jedoch nicht, wenn der Gutachter in seinem Wertungsbogen schreibe, er sehe den barocken Duktus bei dem einem Bieter eher erfüllt als bei dem anderen Bieter. Die Wertun
Robert Thiele, MBA, Techniker Krankenkasse / forum vergabe e.V., Berlin/Hamburg