Zum Schnäppchenpreis

Kommunen sind oft falsch versichert, weil sie den Schutz nicht öffentlich ausschreiben. Dabei ist das oft ihre Pflicht. Über einen Milliardenmarkt im Dornröschenschlaf.

Titeldaten Zusätzliche Informationen
  • Schmidt-Kasparek, Uwe
  • VW - Versorgungswirtschaft
  • 2020, S. 32-37
    Aufsatz
Abstract
Der Autor spricht sich dafür aus, dass Kommunen die von ihnen benötigten Versicherungsleistungen öffentlich ausschreiben. Unter Bezugnahme auf TED-Veröffentlichungen und eigene Umfragen kommt er zu dem Ergebnis, dass es bei der Ausschreibungspraxis noch große regionale Unterschiede gebe. Häufig würden Kommunen auf öffentliche Versicherer zurückgreifen. Der Autor weist auf die Gefahr hin, dass Kommunen nicht über angemessenen Versicherungsschutz verfügen würden, wenn sie die Leistungen nicht öffentlich ausschreiben. Der einschlägige Schwellenwert von derzeit 214.000 Euro wird ebenso thematisiert wie die rechtliche Problematik bei der Beteiligung von Versicherungsmaklern als Bieter oder Organisator einer Ausschreibung.
Christian Below, kbk Rechtsanwälte, Hannover