Vergabe von Veranstaltungsleistungen

Titeldaten
  • Bahner, Hanna
  • VergabeFokus
  • Heft 2/2026
    S.2-6
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Aufsatz

Abstract
Der Beitrag gibt einen praxisorientierten Überblick über die Vergabe von Veranstaltungsleistungen und -lieferungen. Zunächst geht die Verfasserin auf die Bestimmung des Beschaffungsbedarfs ein. Dabei weist sie auch auf die Abgrenzung zur Arbeitnehmerüberlassung hin und zeigt die Folgen einer unerlaubten Arbeitnehmerüberlassung auf. Anschließend geht sie auf die Beschreibung des Beschaffungsgegenstands über passende CPV-Codes ein und nimmt eine Abgrenzung zwischen Dienstleistungsauftrag und Dienstleistungskonzession sowie von Miet- oder Pachtverträgen in diesen Fällen ein. Daraufhin geht sie auf die Ausschreibungsausgestaltung ein und gibt Praxishinweise. Dabei differenziert sie zwischen Rahmenvereinbarungen mit einem und mit mehreren Partnern. Darüber hinaus geht sie auf Schätzung des Auftragswerts, die Höchstlaufzeit, Einzelabrufe und die Festlegung einer Höchstabrufgrenze ein. Daneben werden noch Fragen nachträglicher Leistungsänderungen, Änderungsoptionen und Change-Request-Klauseln behandelt. Hinsichtlich der Losaufteilung und die Vorbereitung des Verfahrens verweist die Verfasserin auf die Notwendigkeit einer belastbaren Markterkundung. Sodann behandelt sie die Anforderungen an eine produktneutrale Leistungsbeschreibung und erläutert die verifizierende und die wertende Teststellung.
Robert Thiele, MBA, BMDS, Berlin